PRÉLUDES
CHOPIN – SKRJABIN

Donnerstag, 16/04/2026, 19:30 Uhr
Klavierabend : 24 Préludes
CHOPIN & SKRJABIN
Aglaya Zinchenko, Klavier
Videokreation aus Gemälden von Jean-Luc Gantner (Frankreich) auf Großleinwand
Allerheiligen-Hofkirche, Residenz
München, Deutschland

Allerheilgen-Hofkirche, 16.04.2026, „24 Préludes“ Chopin & Skrjabin. Aglaya Zinchenko – Klavier, Videokreation – Jean-Luc Gantner
©JL Gantner
- Einfach nur genial... 

- Es war fantastisch! Danke für die wunderbaren Zauberklänge, mit den tollen Bildern wurden sie ganzheitlich erlebbar!

- Merci beaucoup pour le concert émouvant d'hier soir. Tout le monde était ravi.

- Das Konzert war sensationell. Die Bilder, eine Phantasiereise waren das Topping. Eine großartige & einmalige Idee.
Der Applaus spricht Jubel...

- Ein wunderbares fantastisches !! Erlebnis!! Vielen Dank!!

- Wir sind nach wie vor erfüllt von diesem wunderbaren Konzertabend, den du allen deinen Zuhörern heute geschenkt hast.
Mit welcher Innigkeit, Feinsinnigkeit und ungeheurem musikalischer Schönheit und Können du diese zwei unterschiedlichen Komponisten vorgetragen hast war eine Meisterleistung erster Klasse.
Wir können dir für diesen wunderbaren Abend und die sehr stimmungsvolle Begleitung der Bilder nur von ganzen Herzen Dank sagen. Den großen Applaus in diesem wunderbaren Ambiente hast du mehr als verdient.

- So ein großartiges Konzert erlebt man nur selten! Sie haben mich nicht nur durch Ihre überragende Technik begeistert, sondern vor allem durch Ihre Ausdrucksstärke und die Gefühle, die Sie in die Stücke geradezu hineingetragen haben!
Einfach nur sensationell!

- Das Konzert war fantastisch. Meine allergrößte Hochachtung und Bewunderung!

- Ein ganz außerordentliche Konzertabend, der Dir gelungen ist. Jede Note, jede Sequenz , jedes Pianissimo und Forte - alles schien tief aus Deinem Inneren zu kommen.

- Es war ein wahnsinnig schönes Erlebnis. Vielen lieben Dank.

- Nachdem ich die Texte in eurem Buch gelesen habe, verstehe ich auch besser die Intention hinter eurem gemeinsamen Projekt. Das ist ein sehr hoher Anspruch...
Dein Klavierspiel war wirklich fantastisch (auch die Worte waren sehr tiefgründig und treffend) und die Bilder sind wirklich ganz toll und haben mir sehr gut gefallen.

- Das war wirklich ein einzigartiges Konzert mit Deiner ausdrucksstarken Musik und den inspirierenden Bildern von JL Gantner!! Nochmals ganz herzlichen Dank!
Es wird noch lange in mir nachwirken.

- Es war ein ganz tolles Konzert!!
Ganz besonders gelungen und tief beeindruckend war die Kombination aus der wunderschönen, von Dir fantastisch gespielten und interpretierten Musik mit den Farben der Bilder in diesem besonderen Rahmen. Ganz herzlichen Dank und großes Kompliment an Euch beide, Ihr seid großartige Künstler und wir alle haben den Abend sehr genossen!

- Es war gestern wieder einmal so ein wunderschönes Konzert das Du uns geschenkt hast!
Die Idee mit den Gemälden/ Photos im Hintergrund hat mir sehr gut gefallen.

- Es war ein ganz besonderes Erlebnis – die Interpretation der Préludes von Chopin und Skrjabin, kombiniert mit den Bildern, hat mich sehr berührt. Diese stimmungsvolle Atmosphäre wirkt noch immer nach...


Ton- und Bildaufnahme: Thomas Fischer – https://www.art-and-piano.de/
Leinwand und Videotechnik: Klaus Czich –  https://www.panascan.de/
Bösendorfer-Konzertflügel: https://pianofactum.de/

Zwei Komponisten, zwei Seelen, zwei Wege ins Unendliche.
Frédéric CHOPIN verdichtet in seinen 24 Préludes op. 28 die ganze Tiefe des Gefühls in kleinsten Formen – schlicht, edel, von leiser Melancholie durchzogen.
Alexander SKRJABIN öffnet mit seinen 24 Préludes op. 11 das Tor zur Vision – schillernd, ekstatisch, zwischen Licht und Schatten.
Chopin lauscht der Seele, Skrjabin dem Atem der Natur.
Beide berühren das Unaussprechliche – jeder auf seine eigene, wunderbare Weise.

PRÉLUDES
Sie sind für die Musik das, was eine Skizze für die Malerei sein kann: das Aufbrechen einer Idee, ein schöpferischer Impuls. In der Musik verkörpern diese kurzen Stücke die Quintessenz und Schärfung des kompositorischen Gedankens. In dieser Hinsicht sind Chopin und Skrjabin sicherlich die markantesten Vertreter. Ähnlich wie in der Malerei, wo manche Skizzen zu vollendeten Kunstwerken werden.

Ein Konzertflügel und eine Leinwandprojektion lassen die zwei Bedeutungen von Préludes – in der Musik und in der Malerei – miteinander verschmelzen und auf der Bühne zum Leben erwecken.

Teaser (mit den Aufnahmen, die während der Premiere in Frankreich entstanden):

Frédéric CHOPIN (1810-1849)
24 Préludes op. 28 (1831-39)
Warum gilt diese erstaunliche Sammlung aus 24 Klavierstücken als die Quintessenz des Chopinschen Œuvres?
Warum berühren uns diese wenigen verletzlichen Zeilen zutiefst, wenn wir doch in seinen langen Nocturnes dahinschmelzen können?
Warum bewundern wir seit beinahe zwei Jahrhunderten diese scheinbar bescheidenen Miniaturen, von denen die kürzeste nur 30 Sekunden dauert?
Vielleicht gerade deshalb, weil Chopin auf engstem Raum die tiefste Intensität erlangt.
Wo jedes Präludium in knappen, geschliffenen Strichen sein ganzes kompositorisches Können offenbart…
Wo jedes Präludium wie eine nie welkende Blume der Poesie der menschlichen Seele blüht…
Wo jedes Präludium, einem Aphorismus oder einem Haiku ähnlich, das Essentielle herauskristallisiert…
Wo jedes Präludium ein Improvisieren bleibt – mit dem Leben, mit dem Klavier, mit dem Sein, mit der Harmonie…
Wo jedes Präludium das Material seiner Tonart nicht gestaltet, sondern ertastet, erspürt, erahnt…
Wo jedes Präludium den höchsten Grad an Noblesse erreicht – jene Einfachheit, Natürlichkeit und Erhabenheit…
Wo jedes Präludium die helle Traurigkeit und die leise Freude, die tiefe Verzweiflung und die melancholische Poesie offenbart… und dennoch für immer unausgesprochen lässt…
– Aglaya Zinchenko

Alexander SKRJABIN (1871-1915)
24 Préludes op. 11 (1888-1896)
„Mehr als alles andere auf der Welt liebte ich die Musik, und mehr als jeden anderen darin – Skrjabin… Etwas stieg in mir auf. Etwas löste sich. Etwas weinte, etwas jubelte.“ (Boris Pasternak)
Ah, dieser Ästhet… Und immer zwei Pole, Licht und Schatten.
Einige Präludien – impressionistisch, leicht, transparent, luftig, schwebend, fließend, entrückt, immateriell, flüchtig… Man badet in Sonne und Luft und die Hände gleiten leicht über die Tasten.
Andere dagegen – entschlossen, lakonisch, wütend, oder wie große schwere Regentropfen.
Aber diese Schrift, unbequem, oft gar nicht pianistisch, mit Abständen, die selbst für eine große Hand zu weit sind… Diese Rhythmen, diese sich überlagernden Harmonien… und zugleich diese höchste Differenzierung, die danach verlangt, sich in zahllose Facetten aufzuspalten…
Zwei Hände entfalten sich zu mehreren, ein Raum breitet sich in viele Dimensionen aus…
Das Niederschreiben fängt die Visionen ein, spiegelt die Gedanken, durchdringt Epochen, sprengt Räume… Und der Geist entschwebt…
Haltet den Atem an und lauscht diesem göttlichen Spiel der Töne aus schillernden Harmonien und fließendem Licht!
„Was für ein wundervolles Land! Und das Leben hier ist ein Anderes!“ (Motto zum 4. Präludium von Skrjabin).
„Skrjabin ist nicht das Brot, von dem man sich täglich ernährt; er ist vielmehr ein schwerer Likör, an dem man sich von Zeit zu Zeit berauscht, ein poetisches Opium, ein Kristall, der leicht zerbricht.“ (Swjatoslaw Richter)
– Aglaya Zinchenko

Künstlerresidenz in Château Sainte Marie, Malans, France

AGLAYA ZINCHENKO
Die aus St. Petersburg stammende Konzertpianistin wurde dort am renommierten Rimskij-Korsakow-Konservatorium und später an der Musikhochschule in München ausgebildet. Als Künstlerin von „außergewöhnlichen pianistischen Fähigkeiten“ (Süddeutsche Zeitung) und mit einem einzigartigen Ausdrucksstil ausgestattet, setzt sie ihre professionelle Karriere als Solistin und mit Orchestern in mehreren europäischen Ländern fort. Mutter von zwei Söhnen ist gleichzeitig in München (seit 2003) und in Besançon (seit 2014) zuhause.

JL GANTNER
Französischer Maler, bildender Künstler und Fotograf. Sein Werk ist die ständige Suche nach den charakteristischen Anfängen einer Landschaft im unendlichen Chaos der Formen. Ein romanhaftes Bildwerk über den Anfang und den Ursprung der Dinge.
https://www.instagram.com/gantnerjl?igsh=bXE4Y3RvYTl4Znd1

„Préludes“ – Premiere in Frankreich: 3.02.2026, Grand Kursaal, Besançon