Pré-concert (piano solo):
Dimanche, 25 janvier 2026, 17h30
24 Préludes/CHOPIN & SCRJABINE
Château Sainte Marie Malans
Entrée libre au chapeau
24 Rue des Châteaux, 70140 Malans, France
Sonntag, 18/01/2026, 19 Uhr
Klavierabend : 24 Préludes
CHOPIN & SKRJABIN
Altes Sudhaus im Schloss Seefeld
Schloßhof 6, 82229 Seefeld
Deutschland
https://www.kultur-schloss-seefeld.de
Chopin – Skrjabin/ 24 Préludes. Aglaya Zinchenko, Klavier. Mit Videoprojektion von Gemälden von Jean-Luc Gantner (Frankreich) auf Großleinwand.
Mardi 3 février 2026, 20h
PRÉLUDES
Aglaya Zinchenko joue CHOPIN & SCRIABINE
Projection des tableuax de Jean-Luc Gantner
Grand Kursaal, Besançon, France
BILLETTERIE
Donnerstag, 16/04/2026, 19:30 Uhr
Klavierabend : 24 Préludes
CHOPIN & SKRJABIN
Aglaya Zinchenko, Klavier
Mit Videoprojektion von Gemälden von Jean-Luc Gantner (Frankreich) auf Großleinwand
Allerheiligen-Hofkirche, Residenz
München, Deutschland
EINGANG! Alfons-Goppel-Straße (ehemals Marstallplatz)
Vorverkauf: www.muenchenticket.de
Abendkasse und Catering (Feinkost Käfer) ab 18:30 Uhr

PRÉLUDES
Sie sind für die Musik das, was eine Skizze für die Malerei sein kann: das Aufbrechen einer Idee, ein schöpferischer Impuls. In der Musik verkörpern diese kurzen Stücke die Quintessenz und Schärfung des kompositorischen Gedankens. In dieser Hinsicht sind Chopin und Skrjabin sicherlich die aufschlussreichsten Vertreter. Ähnlich wie in der Malerei, wo manche Skizzen zu vollendeten Kunstwerken werden.

Ein Konzertflügel und eine Leinwandprojektion lassen die zwei Bedeutungen von Préludes – in der Musik und in der Malerei – miteinander verschmelzen und auf der Bühne zum Leben erwecken.
Frédéric CHOPIN (1810-1849)
24 Préludes op. 28 (1831-39)
Warum gilt diese erstaunliche Sammlung aus 24 Klavierstücken als die Quintessenz des Chopinschen Œuvres?
Warum berühren uns diese wenigen verletzlichen Zeilen zutiefst, wenn wir doch in seinen langen Nocturnes dahinschmelzen können?
Warum bewundern wir seit beinahe zwei Jahrhunderten diese scheinbar bescheidenen Miniaturen, von denen die kürzeste nur 30 Sekunden dauert?
Vielleicht gerade deshalb, weil Chopin auf engstem Raum die tiefste Intensität erlangt.
Wo jedes Präludium in knappen, geschliffenen Strichen sein ganzes kompositorisches Können offenbart...
Wo jedes Präludium wie eine nie welkende Blume der Poesie der menschlichen Seele blüht...
Wo jedes Präludium, einem Aphorismus oder einem Haiku ähnlich, das Essentielle herauskristallisiert...
Wo jedes Präludium ein Improvisieren bleibt - mit dem Leben, mit dem Klavier, mit dem Sein, mit der Harmonie...
Wo jedes Präludium das Material seiner Tonart nicht gestaltet, sondern ertastet, erspürt, erahnt...
Wo jedes Präludium den höchsten Grad an Noblesse erreicht - jene Einfachheit, Natürlichkeit und Erhabenheit...
Wo jedes Präludium die helle Traurigkeit und die leise Freude, die tiefe Verzweiflung und die melancholische Poesie offenbart... und dennoch für immer unausgesprochen lässt...
Aglaya Zinchenko
Alexander SKRJABIN (1871-1915)
24 Préludes op. 11 (1888-1896)
"Mehr als alles andere auf der Welt liebte ich die Musik, und mehr als jeden anderen darin – Skrjabin... Etwas stieg in mir auf. Etwas löste sich. Etwas weinte, etwas jubelte." (Boris Pasternak)
Ah, dieser Ästhet... Und immer zwei Pole, Licht und Schatten.
Einige Präludien - impressionistisch, leicht, transparent, luftig, schwebend, fließend, entrückt, immateriell, flüchtig... Man badet in Sonne und Luft und die Hände gleiten leicht über die Tasten.
Andere dagegen - entschlossen, lakonisch, wütend, oder wie große schwere Regentropfen.
Aber diese Schrift, unbequem, oft gar nicht pianistisch, mit Abständen, die selbst für eine große Hand zu weit sind... Diese Rhythmen, diese sich überlagernden Harmonien... und zugleich diese höchste Differenzierung, die danach verlangt, sich in zahllose Facetten aufzuspalten...
Zwei Hände entfalten sich zu mehreren, ein Raum breitet sich in viele Dimensionen aus...
Das Niederschreiben fängt die Visionen ein, spiegelt die Gedanken, durchdringt Epochen, sprengt Räume... Und der Geist entschwebt...
Haltet den Atem an und lauscht diesem göttlichen Spiel der Töne aus schillernden Harmonien und fließendem Licht!
"Was für ein wundervolles Land! Und das Leben hier ist ein Anderes!" (Motto zum 4. Präludium von Skrjabin).
"Skrjabin ist nicht das Brot, von dem man sich täglich ernährt; er ist vielmehr ein schwerer Likör, an dem man sich von Zeit zu Zeit berauscht, ein poetisches Opium, ein Kristall, der leichtzerbricht." (Swjatoslaw Richter)
- Aglaya Zinchenko

JL GANTNER
Maler, bildender Künstler und Fotograf. Sein Werk ist die ständige Suche nach den charakteristischen Anfängen einer Landschaft im unendlichen Chaos der Formen. Ein romanhaftes Bildwerk über den Anfang und den Ursprung der Dinge.
AGLAYA ZINCHENKO
Konzertpianistin „mit außergewöhnlichen pianistischen Fähigkeiten“ (Süddeutsche Zeitung). Absolvierte ihr Klavierstudium an der Musikhochschule in St. Petersburg und in München. Sie begann ihre Karriere in Deutschland, bevor sie sich 2014 in Besançon (Frankreich) niederließ, von wo aus sie sich weiter ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit in mehreren europäischen Ländern widmet.