Schon nach den ersten Takten schliesst man unwillkürlich die Augen und spürt, dass am Flügel mit selten zu erlebender Hingabe und Liebe nicht nur zur Musik, sondern auch zu den Zuhörern gespielt wird. … Ihr Klavierspiel besitzt eine vollkommen organische Natürlichkeit, ist gänzlich frei von Posen und Eitelkeiten. … Ihre erliche Schlichtheit, die ganz verzaubert … Auch die körperliche Lockerheit der Pianistin, die ganz aus ihrer Mittte musiziert, ist beeindruckend. … Doch auch, wenn Massigkeit verlangt ist, bleibt die Pianistin stets ihrem edlen Klangideal treu … Es werden mit filigranstem Können und menschlicher Zugewandheit Ohren und Herzen geöffnet.
Ländliche Konzerte, Penzberg
Penzberger Merkur, 25.06.2021

Stücke von russischen Komponisten, die unter den grossartigen Händen von Aglaya Zinchenko grösste Freude bereiteten … Sie drückte gekonnt Freude und Leichtigkeit auf den Tasten aus … Das Konzertpublikum war begeistert. Ohne mehrere Zugaben durfte die Pianistin natürlich nicht abgehen …
Ländliche Konzerte, Penzberg, 20.06.2021
Rundschau Penzberg, 30.06.2021

Sehr zart und verhalten…Eigenwillige Moderationen… Ureigene Gedanken… Die wunderbar geheimnisvolle nächtliche Atmosphäre… Stürmischer Jubel…
„CHOPIN“, Ländliche Konzerte, Penzberg, 7.03.2020
Penzberger Merkur, 10/03/2020

Eine erfrischend offene Art… Sie präsentiert einen Schubert mit Ecken und Kanten, dessen zarte Passagen sich davor umso besser entfalten können. Es gelingt ihr, eine nie abreißende Spannung herzustellen, die den Hörer packt und nicht mehr auslässt, voller Zauber und Geheimnis. …
Ländliche Konzerte, Penzberg, 6.10.2019
Penzberger Merkur, 10.10.2019

Gefühlvoller Klavierklang… herausragende Konzertpianistin… In ihrer kraftvollen Interpretation wurde diese Architektur in ihrem großen Bogen für den Zuhörer unmittelbar erkennbar und verständlich. …
Kaminsaal, Burg Wernberg
Onetz, Oberpfalz, 5.11, 2019
https://www.onetz.de/oberpfalz/wernberg-koeblitz/gefuehlvoller-klavierklang-kaminsaal-id2888955.html

…avec raffinement … la pianiste révélait tout son savoir-faire das des oeuvres très russes : un magnifique prélude de Serge Rachmaninov donné avec force et conviction, puis Islamey de Mili Balakirev, oeuvre qui réclame une virtuosité transcendante. … Aglaya Zinchenko souleva littéralement l’enthousisame du public au terme de cette interprétation puissante et maîtrisée …
Festival des chapelles Royans-Vercors 12ème édition 2018, 14.07.2018
Mémorial de l’Isère 20.07.2018

Verbissen und leidenschaftlich an der Klaviatur arbeitend, versunken in den Rausch der Töne… Mitunter wirkte Aglaya Zinchenko wie eine Getriebene, wenn sie ihrem Instrument diese Gefühle entriss: mal grausame, mal wilde, mal schüchterne, ängstliche oder fröhliche.
Ländliche Konzerte, Penzberg
Penzberger Merkur, 26.02.2018

…Franzosische Suite von Bach, die Sintschenko auf historische Askese einschwor. Bach also in reinster Form, mit Phrasierung und tief empfundenem Nachdruck modelliert, fast ganzlich ohne Dynamik und dramatisches Nachhelfen.
In diesem groß und hymnisch angelegten Werk (Grande Sonate G-Dur von Tschaikowsky) konnte Sintschenko ihre herausragenden pianistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Vor allem in der anschlagstechnischen Differenzierung… . (…) Sintschenko entfesselte nun einen Wirbelwind, den sie mit perlenden Läufen virtuos in Szene setzte. Wie schon bei Bach in den Melismen, überzeugte sie auch hier mit schön ausgespieltem Ebenmaß bis zum orchestralen Finale.
Kleines Sommerfestival, Gauting
Süddeutsche Zeitung, 1.06.2016
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/gauting-ungleiches-duo-1.3016185

Un récital époustouflant, au cours duquel ma virtuose a une fois de plus, donné son infini talent, sa sensibilité et le meilleur d’elle-même. … exceptionel moment … l’intensité …

https://www.estrepublicain.fr/edition-de-besancon/2015/10/12/aglaya-zinchenko-ouvre-les-dimanches-russes
L’Est Républicain, 12.10.2015

 

… die Sopranistin wurde höchst aufmerksam von Sintschenko getragen, die es versteht, Klangmalerei zu erschaffen.
Kleines Sommerfestival, Gauting
Süddeutsche Zeitung, 16./17.05.2015
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/gauting-weltoffene-russische-seele-1.2479852

Das persönliche Denken und Fühlen… Eine Interpretation, wie sie so intensiv und fesselnd noch nie gehört wurde. (…) In der Spielweise der Sintschenko werden daraus (4 Impromptus D899 von Schubert) Seelendramen mit Steigerungen und Resignationen, durch die der Sinn der Musik eine neue stimmungsreiche Dimension erhält. (…) Höchst unterschiedliche Stimmungen also, aber so, wie Aglaya Sintschenko sie gestaltet, wird man von jeder sofort mitgerissen.
Fürstensaal, Burg Wernberg
Der neue Tag, Oberpfalz, 2/3.10, 2012

… Sintschenko gestaltet: sie lässt die leitenden Ideen in den Mittelstimmen hervortreten, lässt die Phrasen aufblühen, die Motive wandern, und sie geht dabei (…) bis an die Grenze des Improvisatorischen. (…) Gradlinig und tiefgründig… Es ist eine leichte eingängige Interpretation und doch viel tiefgründiger als jede Überzuckerung. (…) Zarte Aquarelle malt die Tastenvirtuosin bei zwei Préludes von Claude Debussy. Die Oberhachinger atmen die morbide Luft einer vergangenen Salon-Kultur…
Forstnersaal, Oberhaching
Münchner Merkur, 21.04.2012

Aglaya Sintschenko verzauberte das Publikum mit „Die Jahreszeiten“ von Tschajkowskij.
Stadthalle, Gunzenhausen
Altmühlbote, 18.11.2008

Aglaya Sintschenko aus St.Petersburg beeindruckte in Rimskij-Korsakows cis-Moll-Konzert mit virtuoser Pranke, nutzte die Effekte und hielt die Spannung.
Cuvilliés-Theater der Residenz, München
Münchner Merkur, 10.11.2008

Meisterhaft… Neubiberg, Konzert von MIR e.V. (Zentrum für russische Kultur in München)
Süddeutsche Zeitung, 17/18.02.2007

Sie setzt auf einen vollkommen unaffektierten Klavierton und eine natürliche Selbstverständlichkeit, die fast aufreizend wirkt. Statt im Pathos zu schwelgen, setzt sie Strukturen. Zweifellos, eine ausergewöhnliche Künstlerin ist am Werk (…). Skrjabin unterwarf sie einer sensibel angewandten Entschlackungskur. Mit Noblesse, fast schüchtern, nähert sich die in München wohnhafte Pianistin Sergej Rachmaninow. Sie zeigt sehr schön Rachmaninows polyfone Finessen und verzaubert mit zarten Pianissimi. (…) Hinreißend…
Oberhaching, Forstnersaal
Münchner Merkur, 8.05.2007