Sie setzt auf einen vollkommen unaffektierten Klavierton und eine natürliche Selbstverständlichkeit, die fast aufreizend wirkt. Statt im Pathos zu schwelgen, setzt sie Strukturen. Zweifellos, eine ausergewöhnliche Künstlerin ist am Werk (…). Skrjabin unterwarf sie einer sensibel angewandten Entschlackungskur. Mit Noblesse, fast schüchtern, nähert sich die in München wohnhafte Pianistin Sergej Rachmaninow. Sie zeigt sehr schön Rachmaninows polyfone Finessen und verzaubert mit zarten Pianissimi. (…) Hinreißend…
Oberhaching, Forstnersaal
Münchner Merkur, 8.05.2007

Meisterhaft… Neubiberg, Konzert von MIR e.V. (Zentrum für russische Kultur in München)
Süddeutsche Zeitung, 17/18.02.2007

Aglaya Sintschenko aus St.Petersburg beeindruckte in Rimskij-Korsakows cis-Moll-Konzert mit virtuoser Pranke, nutzte die Effekte und hielt die Spannung.
Cuvilliés-Theater der Residenz, München
Münchner Merkur, 10.11.2008

Aglaya Sintschenko verzauberte das Publikum mit „Die Jahreszeiten“ von Tschajkowskij.
Stadthalle, Gunzenhausen
Altmühlbote, 18.11.2008

… Sintschenko gestaltet: sie lässt die leitenden Ideen in den Mittelstimmen hervortreten, lässt die Phrasen aufblühen, die Motive wandern, und sie geht dabei (…) bis an die Grenze des Improvisatorischen. (…) Gradlinig und tiefgründig… Es ist eine leichte eingängige Interpretation und doch viel tiefgründiger als jede Überzuckerung. (…) Zarte Aquarelle malt die Tastenvirtuosin bei zwei Préludes von Claude Debussy. Die Oberhachinger atmen die morbide Luft einer vergangenen Salon-Kultur…
Forstnersaal, Oberhaching
Münchner Merkur, 21.04.2012

Das persönliche Denken und Fühlen… Eine Interpretation, wie sie so intensiv und fesselnd noch nie gehört wurde. (…) In der Spielweise der Sintschenko werden daraus (4 Impromptus D899 von Schubert) Seelendramen mit Steigerungen und Resignationen, durch die der Sinn der Musik eine neue stimmungsreiche Dimension erhält. (…) Höchst unterschiedliche Stimmungen also, aber so, wie Aglaya Sintschenko sie gestaltet, wird man von jeder sofort mitgerissen.
Fürstensaal, Burg Wernberg
Der neue Tag, Oberpfalz, 2/3.10, 2012

… die Sopranistin wurde höchst aufmerksam von Sintschenko getragen, die es versteht, Klangmalerei zu erschaffen.
Kleines Sommerfestival, Gauting
Süddeutsche Zeitung, 16./17.05.2015
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/gauting-weltoffene-russische-seele-1.2479852

 etc…
L’Est Républicain, 12.10.2015

…Franzosische Suite von Bach, die Sintschenko auf historische Askese einschwor. Bach also in reinster Form, mit Phrasierung und tief empfundenem Nachdruck modelliert, fast ganzlich ohne Dynamik und dramatisches Nachhelfen.
In diesem groß und hymnisch angelegten Werk (Grande Sonate G-Dur von Tschaikowsky) konnte Sintschenko ihre herausragenden pianistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Vor allem in der anschlagstechnischen Differenzierung… . (…) Sintschenko entfesselte nun einen Wirbelwind, den sie mit perlenden Läufen virtuos in Szene setzte. Wie schon bei Bach in den Melismen, überzeugte sie auch hier mit schön ausgespieltem Ebenmaß bis zum orchestralen Finale.
Kleines Sommerfestival, Gauting
Süddeutsche Zeitung, 1.06.2016
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/gauting-ungleiches-duo-1.3016185

Verbissen und leidenschaftlich an der Klaviatur arbeitend, versunken in den Rausch der Töne… Mitunter wirkte Aglaya Zinchenko wie eine Getriebene, wenn sie ihrem Instrument diese Gefühle entriss: mal grausame, mal wilde, mal schüchterne, ängstliche oder fröhliche.
Ländliche Konzerte, Penzberg
Penzberger Merkur, 26.02.2018